Cineastic wonderful moments: “Helen”
“Ich war bereit zu kämpfen. Ich war nicht bereit, zu verlieren.”
Der finale Satz im Film “Helen“
“Ich war bereit zu kämpfen. Ich war nicht bereit, zu verlieren.”
Der finale Satz im Film “Helen“
Wir sollten uns glückliche, lebensfrohe Freunde suchen, die unbeirrt ihren Weg gehen.
Yu Dan “Konfuzius im Herzen” S. 143
Wir sollten nicht unsere Ängste verstecken, bis sie unser Leben prägen.
Yu Dan “Konfizius im Herzen” S.50
Verstand ist Gedankentätigkeit innerhalb einer Story mit dem Titel “Zeit”. Gedanken kommen aus dem Nichts, und es ist niemand vorhanden – wer könnte also an Gedanken vorbei kommen?
Richard Sylvester “Das Buch Niemand” S. 181
Dass du mir fehlst
macht mir mehrere
Probleme:
Erstens, dass du
mir nicht fehlen
solltest.
Zweitens, dass du
mir nicht fehlen
müsstest.
Drittens, dass du
mir nicht fehlen
dürftest.
Viertens, dass du
mir fehlst.
Jörn Pfennig “Kopfsprünge Herzsprünge”
“Primzahlen sind nur durch eins und sich selbst teilbar. Sie haben ihren festen Platz, eingeklemmt zwischen zwei andern in der unendlichen Reihe natürlicher Zahlen, stehen dabei jedoch ein Stück weiter draußen. Es sind misstrauische, einsame Zahlen. [...]
Einige Primzhalen, [...] noch einmal spezieller als die anderen [...]. Primzahlzwillinge werden sie von Mathematikern genannt. Paare von Primzahlen die nebeneinander stehen oder genauer: fast neben einander. Denn zwischen ihnen befindet sich immer noch eine gerade Zahl, die verhindert, dass sie sich tatsächlich berühren. Zahlen wie 11 und 13, wie 17 und 19 [...]. Bringt man die Geduld auf, weiter und weiter zu zählen, stellt man fest, dass diese Pärchen immer seltener werden. Man stößt immer auf weniger Primzahlen, die verloren dastehen in diesem lautlosen, monotonen – nur aus Ziffern bestehenden – Raum, und es beschleicht einen das beklemmende Gefühl, dass die Pärchen, die einem bis dahin begegnet sind, rein zufällig zusammen standen und dass es eigentlich ihr Schicksal ist, allein zu bleiben. Aber dann, wenn man aufgeben und nicht mehr weiter zählen will, stößt man auf ein weiteres Pärchen von Zwillingen, die sich – eng umschlungen – aneinander festhalten [...]
Primzahlzwillinge […], alleine und verloren, sich nah, aber sich doch nicht nah genug, um sich wirklich berühren zu können.”
Paolo Girodano “Die Einsamkeit der Primzhalen”
“Wenn man nicht ab und zu auch mal Unglück hat, vergisst man, was wahres Glück bedeutet.”
Gregor Gysi in der Sendung “Maybritt Illner” vom 21.01.2010 auf ZDF
“Wenn du das richtige gefunden hast, halt es fest.”
Angelehnt an einen Slogan auf dem Filmplakat von “Fickende Fische”
Welche drei Bücher sollte man auf eine einsame Insel mitnehmen? [...] Er hatte noch nicht einmal eine erste Auswahl getroffen, da erreichte schon die Zahl der aus den Regalen genommenen Büchern die Anzahl jener, die in den Regalen verlbieben waren. [...] “Drei Bücher”, grübelte der Buchhändler vor sich hin, “drei Bücher… Warum nicht zwei? Oder vier? … Oder Null? … Oder Tausend? … Ausgerechnet drei Bücher…” Drei, einfach so. Und niemand wusste, weshalb. Der Buchändler fing an, die erste Person zu verfluchen, die diese Frage gestellt hatte. Weil [...] all diese Ideen schließlich irgendwoher kommen mussten. Hätte sich der Buchhändler in diesem Augenblick den Leichtfertigen, der das Problem mit den drei Büchern in die Welt gesetzt hatte, [...] vorknöpfen können, hätte er ihm seine Ansicht klar gemacht. Und vor allem hätte er ihn nach der Antwort gefragt. [...] Der Buchhändler setzte sich schließlich auf einen der Bücherstapel und griff auf gut Glück nach einem Buch von einem anderen Stapel.
Er begann zu lesen, begann zu lächeln, und die drei Bücher verschwanden wie drei Schatten aus dem Geist des Buchhändlers. Er vergaß sie völlig und versank in seiner Lektüre.
Régis de sá Moreira: “Das geheime Leben der Bücher”, S. 74ff
“Unsinn ist der Sieg des Geistes über die Vernunft.”
Anonym