IN ARCADIA EGO

zwischen den zeilen, da kommt noch licht her…

Lesen ist ein großes Wunder Vol.1: Platanen am Waldbach

September4

Zur Vertiefung des Begriffes “IN ARCADIA EGO” und dem damit verbundenen – unter “About” – veröffentlichten “Manifest zur kontemplativen Maurerei an Wortkathedralen mit Hilfe der Publikation von Zitationen diverser Daseinsfragen [...]“, sei ein Verweis zu einem Artikel von Mathias Schreiber gegeben, dem die Deutung der Begrifflichkeit ausgesprochen gelingt. Seinen Text leitet er mit den Worten ein:

“Die Landschaft Arkadien im Zentrum des Peloponnes führt ein literarisches Eigenleben: Seit der Antike haben Dichter die ländliche Gegend zum paradiesischen Schäfer-Idyll und Asyl friedlicher Empfindsamkeit verklärt.” [...]

Mathias Schreiber “Platanen am Waldbach” – www.wissen.spiegel.de

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Hallo Welt!

September2

Dieser Blog soll – Gängen gleich – durch das Dickicht der wortgewaltigen Aussagen führen, die in Gänze den Kosmos des geschriebenen, gesprochenen oder gar nur gedachten Wortes von antik-philosophischen Denkweisen bis hin zu postmodernen world-wide-webesken Blog-Depeschen umfassen.

Introduzierend, im gleichen Maße und durchaus bewusst salopp, sagen wir: Hi!

Um keine Negation aus der Leserschar zu provizieren, verlangen Höflichkeit und feine Sitte die namentliche Vorstellung des pluralen Gebildes “wir”. Wir, das sind Joey und Jochen, buchstabenkombiniert schlichtweg “die Jotts”. Furchtbar unwichtig jedoch für all das, was noch folgen soll.

Content-related sei noch hinzugefügt, dass nicht linguistische Herkunft, sondern vielmehr expressionistischer Gehalt ausschlaggebend für Pubilikation auf hiesiger Plattform sein soll.

So sei es:

Du Leser bist von Leben, Liebe, [...] durchpulst so gut wie ich, deshalb für Dich die folgenden Gesänge.

Jean-Paul Sartre: “Les mots”, dt.: “Die Wörter”

 

…dass wir mit Fleiß die Bedeutung eines jeden Wortes, einer jeden Zeile erforschen müssen, ihnen mit Hilfe unserer Klugheit, Kühnheit und Großzügigkeit einen tieferen Sinn entnehmen müssen, als es der alltägliche Gebrauch gestattet.

Henry David Thoreau: “Walden”

 

Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn.

Jorge Luis Borges