Hallo Welt!
Dieser Blog soll – Gängen gleich – durch das Dickicht der wortgewaltigen Aussagen führen, die in Gänze den Kosmos des geschriebenen, gesprochenen oder gar nur gedachten Wortes von antik-philosophischen Denkweisen bis hin zu postmodernen world-wide-webesken Blog-Depeschen umfassen.
Introduzierend, im gleichen Maße und durchaus bewusst salopp, sagen wir: Hi!
Um keine Negation aus der Leserschar zu provizieren, verlangen Höflichkeit und feine Sitte die namentliche Vorstellung des pluralen Gebildes “wir”. Wir, das sind Joey und Jochen, buchstabenkombiniert schlichtweg “die Jotts”. Furchtbar unwichtig jedoch für all das, was noch folgen soll.
Content-related sei noch hinzugefügt, dass nicht linguistische Herkunft, sondern vielmehr expressionistischer Gehalt ausschlaggebend für Pubilikation auf hiesiger Plattform sein soll.
So sei es:
Du Leser bist von Leben, Liebe, [...] durchpulst so gut wie ich, deshalb für Dich die folgenden Gesänge.
Jean-Paul Sartre: “Les mots”, dt.: “Die Wörter”
…dass wir mit Fleiß die Bedeutung eines jeden Wortes, einer jeden Zeile erforschen müssen, ihnen mit Hilfe unserer Klugheit, Kühnheit und Großzügigkeit einen tieferen Sinn entnehmen müssen, als es der alltägliche Gebrauch gestattet.
Henry David Thoreau: “Walden”
Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn.
Jorge Luis Borges









Wundervoll wunderschön und überhaupt: notwendigerweise notwendig.
Und zu Eurem Blogeinstand komm ich auch mit nem Zitat um die Ecke:
“In the case of good books, the point is not how many of them you can get through, but rather how many can get through to you.”
- Mortimer Adler
Voller Wunder, diese Aneinanderreihungen von Buchstaben in den Büchern dieser Welt. Freilich ist es indes eine unerschöpfliche Herausforderung, der wir uns stellen – Minenarbeitern gleich -, Kristalle der Sentenzen ans Licht zu befördern… Aber es geht ja weder um Vollständigkeit, noch um objektiv messbare Qualität, vielmehr um die Offenbarung der perlenhaften Wortkombinationen, die uns nach der leserischen Einverleibung erreichten und gleichsam nachhaltig ergreifen! Notwendigerweise notwendig… Allemal, wie ich meine besteht Dringlichkeit immer, die Schätze des geschriebenen Wortes empor zu heben und deren Schönheit – und manchmal auch dem Morbiden daran – Ausdruck zu verleihen. Auf der Suche nach der Wechselwirkung von Sprache und Wirklichkeit, von Erdachtem gegenüber dem eigenen ICH-Horizont, gelangt man oft zwischen die Zeilen, oder?
“…und wenn ich es jetzt zu Papier bringe, dann nur, weil ich es noch immer zu verstehen versuche.”
Danke für die Blumen…
Carlos Maria Dominguez “Das Papierhaus”, S. 75