Der zwischenmenschlichen Empfindung Grundlegendes…
Nichts ist so voll und ganz das Werk unseres freien Willens wie Zuneigung und Freundschaft.
Michel De Montaigne “Von der Freundschaft”, 1580
Nichts ist so voll und ganz das Werk unseres freien Willens wie Zuneigung und Freundschaft.
Michel De Montaigne “Von der Freundschaft”, 1580
Da muss ich mal selbst einstimmen und starte das Kommentieren zu diesem Post… Als ich heute das “Trennungslied” von Peter Licht von dem grandiosen Album “Melancholie und Gesellschaft gehört habe, musste ich schmunzeln. Hört’s euch selbst an… Hier schon mal die Lyrics:
“Klausi trennt sich von Bapsi, Bapsi von Hans, Berta trennt sich von Pelle, Berti tritt an die Stelle, aber mögen tun sie sicher weiter; vielleicht etwas weniger heiter. Pelle muss nochmal raus auf die Wiese und sieht dann dort Luise. Die trennt sich gerade von Heiner, der findet das ergeblich gemeiner, als seine Trennung von Iris, die schon lang her is…”
Wenn das mal nicht alles freie Entscheidungen waren, die die sich Trennenden trafen im Hinblick auf ihre Zuneingung zu den von ihnen zu Trennenden… LOGO!!!
Aber Peter Licht hat das Licht am Ende des Tunnels gesehen und in seinen Refrain gepackt, denn Reunion findet statt:
“Hauptsache wir sitzen am Ende alle im selben HEIM, denn ohne all die anderen Getrennten möchten wir nicht alleine sein”
Grade gelesen:
“Ich lebe nicht, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten!”
Wie schön, dass es also hin und wieder passt und passiert, dass man Menschen findet, die einen gern haben, so wie man ist! Oder weil man so ist wie man ist?!
Zuneigung & Freundschaft… muss kurzfristig Michel widersprechen… sind einfach! Unerklärlich! Da!